Kalte Hände. Kalte Füße. Und der Rest deines Körpers? Eigentlich angenehm warm. Kommt dir bekannt vor?Dass deine Finger und Zehen die Kälte oft als Erstes spüren, hat tatsächlich einen ziemlich cleveren Grund.

Dein Körper setzt Prioritäten

Dein Körper arbeitet rund um die Uhr daran, seine Kerntemperatur bei etwa 37 °C zu halten.

Sobald dir kalt wird, verengen sich die Blutgefäße in deinen Händen und Füßen. Dadurch fließt weniger Blut in die äußeren Körperbereiche und die Wärme bleibt dort, wo sie am wichtigsten ist: rund um deine lebenswichtigen Organe.

Anders gesagt: Dein Körper kümmert sich zuerst um das Wesentliche. Sorry, liebe Zehen.

In Stoovs Annual Warmth Survey 2026 gaben 69 % der Befragten an, dass sie Kälte zuerst an Händen und Füßen spüren.

Deine Körpertemperatur verändert sich im Laufe des Tages

Wie warm du dich fühlst, bleibt nicht den ganzen Tag gleich.

Deine Körperkerntemperatur steigt und sinkt ganz natürlich im Rhythmus deiner inneren Uhr. Selbst im Ruhezustand schwankt sie dabei um etwa 0,5 °C.

Das erklärt auch, warum du dich morgens bei einer bestimmten Temperatur pudelwohl fühlen kannst und ein paar Stunden später plötzlich fröstelst.

Und natürlich gilt: Jeder Mensch empfindet Wärme anders.

Hör auf deinen Körper, nicht nur auf den Thermostat

Ob dir kalt ist, hängt nicht nur von der Zahl auf dem Thermostat ab. Auch dein Körper, deine Aktivität und die Tageszeit beeinflussen, wie wohl du dich fühlst.

Deshalb muss die Lösung nicht immer sein, gleich den ganzen Raum zu heizen.

Manchmal brauchst du einfach die Wärme, die genau zu dir passt.

Wärme, genau wie du sie magst.

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